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RESOLUTION 75. JAHRESTAG DES
HOLODOMOR 1932-1933 IN DER UKRAINE
In den Jahren 2007-2008 wird
die Weltöffentlichkeit den 75. Jahrestag des Holodomor 1932-1933 in der
Ukraine
gedenken. In dieser Zeit wurden mehr als 7 Millionen ukrainischer
Männer,
Frauen und Kinder ermordet. Diese Tragödie war nicht das Resultat eines
natürlichen Unglücks, sondern war das Ergebnis der Politik des
sowjetisch--
kommunistischen Regimes unter Führung Josef Stalins, das beabsichtigte,
den
Willen des ukrainischen Volkes zu brechen. (Die politische Institution – Das Parlament)
unterstreicht, das der 75. Jahrestag des Holodomor 1932-1933 in der
Ukraine als
Grundlage dienen soll: für die
Ehrung und den Gedenken an die Opfer, die Anerkennung der Tragödie
gegenüber dem
ukrainischen Volk als Genozid, die Verurteilung der Verbrecher des
sowjetischen
kommunistischen Regimes, die Einsicht und die Anerkennung der
unangemessenen
Reaktion der Weltöffentlichkeit in der Vergangenheit mit dem
gebührenden Respekt
und dem Aufruf an die Weltöffentlichkeit, künftig gegenüber allen
Repressionen
und Grausamkeiten wachsam zu sein. Insofern,
dass 1932-1933 auf dem Territorium der Ukraine unter Entzug
der
existenziellen Lebensgrundlagen. Insofern,
dass
Millionen von Ukrainern
nicht als Resultat von natürlichen Umständen ums Leben kamen, sondern
als
Ergebnis einer durchdachten und unmenschlichen Politik vernichtet
wurden. Die
Ukrainer sollten dafür bestraft werden, dass sie Widerstand gegen die
sowjetischen Repressalien (politische und wirtschaftliche) und der
geistigen
(religiösen und kulturellen) Russifizierung leisteten. Unter Einschluss
der
Zwangskollektivierung der landwirtschaftlichen Produktionseinheiten
wurde die
Liquidation von religiösen, kulturellen und des geistigen Eigentums der
Ukrainer vorangetrieben. Insofern,
dass
deutliche und
offensichtliche Beweise für die
kriminellen und vorsätzlichen Absichten
der Zentralen Regierung der ehemaligen Sowjetunion vorhanden sind: Die
Regierung der Sowjetunion verordnete und leitete die Konfiszierung von
Saatgut und
Ernten in der Ukraine. Gleichzeitig exportierte sie 1,7 Millionen
Tonnen Weizen
in den Westen. Dabei riegelte die Regierung die Grenzen der Ukraine
hermetisch
ab und verhinderte somit die Ausreise von hungernden Ukrainern auf der
Suche
nach Nahrung. Die Sowjetregierung lehnte darüberhinaus den Vorschlag
von
Internationalen Hilfsfonds ab, der hungernden Bevölkerung zu helfen.
Auch diese
Tatsache bekräftigt den Tatbestand des Holodomor in der Ukraine.
Insofern, dass es auch im Westen Mittäter des sowjetischen Systems gab, die an die sowjetische Propaganda glaubten. Einige Regierungen, unter anderem auch die der Vereinigten Staaten von Amerika, bauten sogar in dieser Periode des Schreckens ihre diplomatischen Beziehungen mit der Sowjetunion aus. Insofern,
dass
einer der meist
berüchtigten und bekannten Mittäter des sowjetischen Regimes, der
Journalist Walter
Duranty von der New York Times, nicht nur beharrlich und ständig die
sowjetische Zwangskollektivierung übermäßig lobte, die Vernichtung der
Ukrainer
durch Holodomor leugnete, vorsätzlich die Leser und die gesamte
Weltöffentlichkeit täuschte und für seinen Fleiß auch noch mit dem
Pulitzerpreis ausgezeichnet und geehrt wurde.
Insofern,
dass
der bekannte britische
Historiker Robert Conquest in seinem Werk „Ernte des Todes“ die Auswüchse
der Tragödie wie folgt beschrieb: „Ein Viertel der ländlichen
Bevölkerung, Männer,
Frauen und Kinder lagen tot oder sterbend,
der Rest
befand sich in verschiedenen Stadien der Schwächung, völlig entkräftet
und ohne
die Möglichkeit ihre Familienangehörigen oder Nachbarn zu beerdigen“. Insofern,
dass
der Kongress der
Vereinigten Staaten von Amerika in seinem Bericht von 1988
unterstreicht, das
die Regierung des ehemaligen sowjetischen Regimes in den Jahren
1932-1933
bewusst die brutale Politik des ländlichen Holodomor ausnutzte, um
damit das
ukrainische Volk zu ersticken und die unbeugsame, standhafte
Verteidigung der
religiösen und politischen Rechte zu brechen. Der Kongress kam zu der
Schlussfolgerung, das der Holodomor 1932-1933 in der Ukraine ein
Genozid gegen
das ukrainische Volk war und später in der Konvention der Vereinten
Nationen
genauestens beschrieben und bekräftigt wurde. Insofern,
dass
von Regierungen vieler
Staaten in offiziellen Dokumenten und Resolutionen der Holodomor
1932-1933 in
der Ukraine als Genozid anerkannt und dieser Tatbestand bekräftigt
wurde. Insofern,
dass
sich der Präsident der
Ukraine am 25.November 2005 in einem Schreiben an alle Staaten der Welt
wandte,
damit diese den Holodomor 1932-1933 in der Ukraine als Genozid
anerkennen und
verurteilen. Insofern,
dass
der Erlass des
Präsidenten der Ukraine vom 26. November 1998 sich zum Ziel setzte,
alle
ukrainischen Gesellschaften und Organisationen aufzufordern, jedes Jahr
im
November dieser Tragödie zu Gedenken. Der 75. Jahrestag soll dabei der
Anlass
für die Durchführung von noch größeren und weit verbreiteten
Gedenkfeiern sein. Insofern,
dass viele Ukrainer den Holodomor 1932-1933 in der Ukraine
erlebten und überlebten, nach (Name des
Landes) emigrierten und gemeinsam mit ihren Kindern, Enkeln und
auch neuen
ukrainischen Generationen am Ausbau und Fortschritt dieser Länder
maßgeblich
beigetragen haben. Insofern
verurteilt (Name
des Landes) alle Verbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit
und
Genozid, die Bürger (Name des Landes) würdigen und sichern die
Menschenrechte.
Aus
den genannten
Gründen wird vom (Angabe der politischen
Institution) zur Entscheidung vorgelegt:
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